Freitag, März 13, 2026
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Hinter den Kulissen des RS12- und V03-Presselaunches auf dem MotoGP-Kurs in Buriram

Hinter den Kulissen des RS12- und V03-Presselaunches auf dem MotoGP-Kurs in Buriram

Wie führt man neue Sportreifen in der Welt ein, wenn ihre Vorgänger bereits legendär sind? Bridgestone tat es – wieder einmal – und rückte die Marke erneut ins Rampenlicht. Der RS12-Rennstraßenreifen und der V03-Slick feierten ihre Premiere in Buriram im Rahmen einer MotoGP-Rundreise durch Thailand. Gemeinsam mit 33 Journalisten aus aller Welt und 32 Händlern war auch ein Gripping Stories-Reporter bei diesem außergewöhnlichen Ereignis auf dem Chang International Circuit vor Ort.

  • Die Organisation dieser Veranstaltung (November '25) begann im September '24
  • An der Rennstrecke: 32 Händler, 33 Journalisten, 17 Nationalitäten
  • 3 VIP-Guide-Reiter
  • 6 Mechaniker

Die Hinreise

Vor den Tests mussten Crew und Journalisten zunächst den Weg zur Rennstrecke in Buriram finden. Die meisten von ihnen reisten um die halbe Welt, um an diesem Ereignis teilzunehmen. Bridgestone hielt es daher für angemessen, den Teilnehmern einen Tag in Bangkok zu ermöglichen – zur besseren Eingewöhnung an die Zeitumstellung und um ihnen mehr von Thailand zu zeigen als nur die klassischen Sehenswürdigkeiten. Die MotoGP-Rundreise umfasste Besuche einiger der berühmtesten Tempel der Welt, eine Bootsfahrt durch die Kanäle sowie – natürlich – eine Tuk-Tuk-Fahrt durch Bangkok.

Auf der Rennstrecke

Einen Tag später standen 29 Motorräder von fünf verschiedenen Marken in der Boxengasse bereit für den Start in Buriram. Alle waren mit neuen Bridgestone-Reifen ausgestattet: RS12 für den Einsatz auf der Rennstrecke am ersten Tag und V03-Slicks für alle, die am zweiten und letzten Tag das volle Rennstreckenerlebnis auskosten wollten. Um den Unterschied zwischen dem neuen V03 und dem bereits ausgezeichneten V02 zu verdeutlichen, waren einige Motorräder bewusst noch mit den „alten“ Reifen bestückt. So konnten beide Slick-Varianten direkt miteinander verglichen und die Unterschiede klar herausgearbeitet werden. Die Bedingungen waren stabil, aber anspruchsvoll: typische Novemberhitze in Thailand und starker Wind – dennoch perfekte Voraussetzungen für einen gründlichen Reifentest.

Ein beachtliches Volumen

Grund genug also, eine beträchtliche Menge Reifen mitzubringen – auch wenn sowohl der RS12 als auch der V03 durchweg hohes Tempo und hervorragende Fahrleistungen zeigten. Insgesamt kamen 326 Reifen zum Einsatz. Die 50 Sätze W01-Regenreifen blieben ungenutzt, was aber niemand bedauerte…

  • 1 Container mit 14 Motorrädern aus der EU verschifft
  • 15 vor Ort angeschaffte Motorräder
  • 326 Reifen gebraucht (RS12, V03, V02)
  • 50 Sätze unbenutzter W01-Regenreifen
  • Zwei Tage für Setup und Preshoot
  • Drei Tage auf der Rennstrecke mit Gästen
  • Ein Bremsbelag nach dem anderen

Bei allen Fahrten wurden sowohl der RS12 als auch der V03 – und natürlich die Motorräder – stark beansprucht. Die 4.554 Kilometer lange MotoGP-Strecke in Buriram verfügt über zwölf Kurven und ein fließendes Layout, das Stabilität beim Bremsen, Vertrauen in langen Kurven sowie kraftvollen Antritt aus langsameren Passagen belohnt. Der Fokus der Fahrer lag auf dem Wesentlichen: präzises Feedback, konstanter Grip und ein berechenbares Fahrverhalten – auch bei hoher Belastung der Reifen. Mit Karel Hanika und Jeremy McWilliams vor Ort war bereits in der ersten geführten Session ein sehr hohes Tempo zu erwarten. Um all das festzuhalten, war ich nicht die Einzige, die eingeflogen wurde: Auch ein Team aus Fotografen und Videografen begleitete das Event. Denn ebenso wichtig wie der Test der Reifen durch einige der renommiertesten Journalisten der Welt ist die sorgfältige Dokumentation ihrer Eindrücke. So nahm jeder seine eigene Sammlung an Fotos und Videos mit nach Hause. Aufgenommen von …

  • 3 Fotografen
  • 3 Kameraleute

Glückliche Gesichter

Drei Fotografen und drei Videografen hielten jeden Journalisten in Bestform fest: tiefe Schräglagen, gelegentliche Wheelies und kontrollierte Drifts, als Tempo und Selbstvertrauen stiegen. RS12 und V03 wurden dabei so beansprucht, wie es sich gehört. Trotz der hohen Belastung blieb der Verschleiß gering. Da der V03 selbst nach kurzen Boxenstopps seine Betriebstemperatur hielt, konnten die Fahrer die Strecke vom ersten Meter an mit vollem Vertrauen angehen. Das Ergebnis: zufriedene Gesichter bei den Testern, reichlich Schweiß – und vor allem echte Zufriedenheit. Das Feedback fiel durchweg positiv aus: exzellenter Grip, präzises Handling, hohe Stabilität und ein konsequent rennstreckenorientiertes Paket, das hält, was es verspricht. Ob auf höchstem Niveau um den Sieg gekämpft wird oder ein Trackday mit dem eigenen Sportmotorrad im Fokus steht – RS12 und V03 liefern genau das, was man erwartet. Und noch mehr. Mit diesen Reifen wurde die Messlatte erneut höher gelegt: die richtigen Werkzeuge, am richtigen Ort und im richtigen Tempo, um es zu beweisen.

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