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Mittwoch, Oktober 5, 2022
STARTSEITEReiseinspirationAlle Wege führen... nach Hause.

Alle Wege führen... nach Hause.

Wir verließen Belgien im späten Frühjahr auf unserer Honda Crosstourer, die mit Bridgestones vielseitigem A40-Reifen ausgestattet war. Für uns der Beste Adventure-Reifen auf dem Markt. Und weil Bridgestone mit der Einführung des A41 im Jahr 2018 vorhat, das Beste noch besser zu machen, schien es uns eine gute Idee, dies zu einer Abschiedsreise von einem der Reifen zu machen, der beim richtigen Adventure Riding immer unsere erste Wahl war.

Von Thierry Sarasyn

Einige schöne Stopps 

Direkt nach Rom zu fahren, schien uns langweilig. Also beschlossen wir, einige Nebenwege zu nehmen und Deutschland zu durchqueren. Dabei hielten wir uns links der Alpen. Geplant war, für jeden Tag eine interessante Station zu finden. Schon bald landeten wir in Karlsbad, einer bunten Stadt unweit der tschechischen Grenze, die für ihre Spas und die Nähe zum Cezch Motocross Grand Prix bekannt ist. Es stellte sich heraus, dass dies so ziemlich alles ist, womit die Stadt aufwarten kann. Es gibt dort nämlich ansonsten nicht wirklich viel zu tun. Sofern man nicht an teuren Souvenirs interessiert ist, sollte man am besten nicht zu lange in der Stadt verweilen.

Slowenien und Kroatien

Also fuhren wir nach einer Nacht in einem viel zu teuren Hotel übereilt los und planten, durch Slowenien nach Kroatien zu reisen und dort die Fähre nach Italien zu nehmen. Und das taten wir. Wir machten noch einige interessante Bierstopps entlang der E49 und N19. Nicht zum Trinken, sondern um zwei berühmte Bierlokale zu ehren. Zuerst das Pilsen und danach das Ceske Budejovice, wo das Budweiser-Bier gebraut wird. Danach rasten wir durch Österreich und kamen in Ljubljana an. Hier gibt es viele schöne Dinge, doch das Besondere an dieser Stadt ist ihre Nähe zu Ivančna Gorica, der Heimat der Auspuffanlagen von Akrapovic. Aber auch wenn Sie kein Auspuff-Begeisterter sind, ist die slowenische Hauptstadt einen Besuch wert. Bummeln Sie einfach ein oder zwei Tage herum. Sie werden sich nicht langweilen.

Von Slowenien aus ging es auf der A7 weiter an Opatija und an Rijeka vorbei nach Kroatien. Rennfans der alten Schule werden sich an Rijeka als Heimat des Großen Preises von Jugoslawien erinnern. Und raten Sie mal: Der Circuit ist immer noch da. Einfach zu erreichen, günstig zu fahren. Wir durften ein paar Runden auf der historischen Strecke drehen und waren erstaunt über das Layout und den Grip des A40. Bei ein oder zwei Gelegenheiten küssten die Gepäcktaschen sogar den Asphalt. Der helle Wahnsinn! Und am Anfang auch ein bisschen gruselig.

Wir durften ein paar Runden auf der historischen Strecke drehen und waren erstaunt über das Layout und den Grip des A40. Bei ein oder zwei Gelegenheiten küssten die Gepäcktaschen sogar den Asphalt. Der helle Wahnsinn!

Die großartige N8

Mit einer frischen Portion Adrenalin im Blut nahmen wir die Küstenstraße N8. Diese ist mit Sicherheit eine der schönsten und aufregendsten Straßen Europas. 250 km perfekter Beton, kein einziger Abschnitt verläuft länger als 200 Meter geradeaus. Es ist wie eine riesige langgezogene Bahn. Aber mit einem tollen Blick über die Adria zu unserer Rechten als nettes Extra. Wir hatten eine tolle Zeit und verbrachten die Nacht in Zadar. Ein toller Ort zum Anhalten, Essen und Übernachten.

Anschließend folgten wir der Küste weiter auf der A8 und landeten schließlich in Omis, gleich südlich von Split. Ein nettes kleines Städtchen und perfekt, um dem Touristenmagneten Split aus dem Weg zu gehen. Wir sind aber dorthin zurückgekehrt, um die Fähre nach Italien zu nehmen. Einen Tag später wurden die Straßen etwas weniger schön, und Rom entpuppte sich als sehr geschäftig und weniger als Motorradstadt. Wir haben natürlich im Bridgestone Hauptsitz Halt gemacht, um die Heimat unserer Reifen zu würdigen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Norden und fanden einen weiteren großartigen Ort für Motorräder: Tavulia, die Heimat von Valentino Rossi. Wir hatten das Glück, dass wir an einem Wochenende dort waren und The Doctor den spanischen GP fuhr. Einen Grand Prix mitten in der Heimatstadt von VR46 zu sehen, das sollte einfach jeder auf seiner Bucket List haben.

Pech  

Danach wollten wir das legendäre Stilfser Joch überqueren, doch wegen des schlechten Wetters war der Pass gesperrt. Also kehrten wir um, nahmen die N29, die am Lago Bianco/Weissee vorbeiführt, und übernachteten schließlich in Chur. Schön aber teuer.

Nachdem wir letzte Nacht einen netten Batzen unseres Budget ausgegeben hatten, beschlossen wir, die deutschen Autobahnen zu nehmen, um so schnell wie möglich nach Hause zu kommen. Gut zu wissen: Auch bei einer Geschwindigkeit über 200 km/h blieb der Bridgestone A40 super stabil. Es stellt sich heraus, dass dieser Reifen alle Vorteile eines Straßenreifens hat, aber einfach noch ein paar zusätzliche Möglichkeiten zu bieten hat. Auf der Schotterpiste bei Opatija waren wir recht zuversichtlich und mit der Nasshaftung an unserem ersten Tag in Italien mehr als zufrieden. Alles in allem eine tolle Reise mit der Honda Crosstourer und ein paar tolle Erinnerungen. Das könnten wir jederzeit noch einmal machen. Schließlich erscheint in ein paar Monaten der neue Bridgestone A41…

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